Dienstag, 23. August 2011

Atomkraftwerk: Es hat PUFF gemacht. Entzückend!

Zum Tode von Loriot alias Vicco von Bülow und wegen des von Berlin und München, resp. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) gewollten Atomausstiegs:

"Wir bauen uns ein Atomkraftwerk. Wenn wir was falsch gemacht haben, dann soll es jetzt PUFF machen. Mein Gott, es macht eben PUFF. Dann fallen alle Häuser um und alle Kühe ...
Es hat PUFF gemacht. Entzückend!"



Wer sich nicht an der kurzen AKW-Szene satt sehen, darf sich den kompletten Weihnachtsclip mit Familie Hoppenstedt reinziehen:

Das AKW hat PUFF gemacht. Entzückend!

Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow verstarb am 22. August 2011 in Ammerland am Starnberger See.

Sonntag, 23. Januar 2011

Rapper Jackpot Herrmann - der Innenminister, die CSU und ihre Kinder


Update vom 28.10.2011:
Jakob Herrmann hat sein neues Album "Eudaimonia [Explicit]" bei Amazon veröffentlicht!

Skandälchen oder Lachnummer? Das mag jeder für sich selbst entscheiden. Aber Fakt ist, dass gerade Innenminister Joachim Herrmann allen und damit auch den Pareifreunden der CSU die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder vorgebetet hat.
Nun hat es ihn selbst in Form eines rappenden Sohnes Jakob alias Jackpot "erwischt".
In der Presse lesen wir vom "Gangsta-", "Porno-" oder "Skandal-Rapper" (Welt Online, Die Presse, Süddeutsche) sowie dem Spott für Innenminister Joachim Herrmann (Focus).

Ein Auszug aus der Süddeutschen:
"Rapper Jackpot reimt über Sex, Drogen, Alkohol - natürlich unter Verwendung des bösen F-Worts. Einer dürfte sich damit besonders schwertun: Jackpots Vater - Bayerns oberster Sittenwächter und Innenminister Joachim Herrmann."


Nur Mut liebe CSU'ler, zieht euch den Clip rein. Yo yo:
Rapper Jackpot in Aktion: "Das R mit der Krone"

Eines hat der Erlanger Jakob Herrmann als Rapper Jackpot geschafft: Er ist deutschlandweit in den Medien. Die Kinder der CSU - Prominenz aus Forchheim schaffen es gerade mal in die Lokalzeitungen - während die mit einem Parteibuch der CSU bewehrten Stadträte, Kreisräte, Kreisvorsitzenden etc. Eltern brav die Sprüche bzgl. der Verantwortung des Elternhauses nachplappern. Schön schön!

Sonntag, 31. Oktober 2010

Zombie CSU

Passend zum aktuellen Zustand der CSU:


Zombie CSU

Lesefreudige können bei Amazon das Buch Zombie CSU: The Forensics of the Living Dead bestellen.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Peter Eismann, CSU - Rücktritt gefordert

Kommentar des NN-Redaktionsleiters MARKUS HÖRATH vom 07.07.2010:

Problem Eismann

Rücktritt ist längst überfällig


Die CSU im Landkreis Forchheim hat ein Problem: Es heißt Peter Eismann, Vorsitzender der größten Fraktion im Forchheimer Kreistag. Mit seinem Wunsch nach jemandem wie Jörg Haider, der nach Eismanns Meinung auch den rechten Rand der Wählerschaft an die Christsozialen binden könnte, hat der CSU-Fraktionschef für Empörung gesorgt. Verärgert reagieren auch Parteifreunde, wenn man sie auf die unheilvollen Äußerungen Eismanns anspricht; die Fraktion im Kreistag distanziert sich von den Sympathie­bekundungen ihres Sprechers.

Ist ein Fraktionsvorsitzender im Kreistag überhaupt noch tragbar, der sich einen Rechtspopulisten wie Jörg Haider auch in den eigenen Parteireihen wünscht? Nein, sagen SPD, Grüne und FDP und fordern kurzerhand den Rücktritt Peter Eismanns. Und das zu Recht. Denn wer wie Peter Eismann einen Rechtsausleger á la Jörg Haider in seinen Reihen fordert, stellt sich selbst ins Abseits.

Es ist an der Zeit, dass die CSU im Landkreis Forchheim ihr Problem löst. Eismanns Rücktritt ist überfällig.

Dienstag, 4. Mai 2010

Udo Schönfelder vs. Peter Kaiser - Schlagabtausch unter Parteifreunden der CSU Forchheim

Ein Bericht der NN vom 04. Mai 2010 über den absonderlichen Zustand der CSU Forchheim.

Stadtrat Peter Kaiser und CSU-Fraktionschef Udo Schönfelder duellieren sich per Mail


"Extreme Unwahrheiten", "erpressungsähnliche Tatbestände", "despektierliche Aussagen": Worte, die sich Parteifreunde der CSU hin und her mailen, noch dazu mit großem Verteiler, einschließlich Presse. Peter Kaiser und Udo Schönfelder haben das Wochenende dazu genutzt, das geheime Gerangel um Ausschusssitze des Stadtrates schonungslos zu offenbaren.



FORCHHEIM – Auslöser war kurioserweise der SPD-Fraktionsvorsitzende Reinhold Otzelberger. Er hatte von Kaiser eine inhaltliche Erklärung verlangt, warum er mit FDP-Stadtrat Sebastian Platzek eine Ausschussgemeinschaft eingeht. Der fraktionslose Kaiser sicherte eine Antwort zu und löste sein Versprechen am Donnerstag per Mail ein. Die Erklärung nutzte Kaiser jedoch zu einem Frontalangriff gegen die CSU-Fraktion.

Es sei doch kein Wunder, dass die Bevölkerung immer politikverdrossener werde, meint CSU-Mitglied Peter Kaiser auf Nachfrage der NN. "Die großen Parteien ertragen keine Kritiker aus den eigenen Reihen", sagt er, wobei er mit Kritiker sich meint und mit großer Partei die CSU-Fraktion im Stadtrat.
Bereits 2008, kurz nach der Kommunalwahl, hat Peter Kaiser im Unfrieden sein bisheriges politisches Zuhause, die CSU-nahen Jungen Bürger, verlassen. Seither fraktionslos, wollte er wieder in der Lokalpolitik mitmischen. Das geht nur, wenn man Sitze in den Ausschüssen bekommt, wo die eigentliche Arbeit gemacht wird. Einem Einzelkämpfer stehen keine Sitze zu. Der umtriebige Kaiser war zum Zusehen verurteilt.

Reizfigur für zwei Kollegen

Also gab es Treffen in Hinterzimmern. Kaiser sagt, dass Schönfelder ihn sehr wohl habe wieder in die CSU integrieren wollen. Doch der selbstständige Elektromeister ist offensichtlich nicht allen sympathisch. "Zwei Leute drohten mit Austritt, wenn ich eintrete", weiß Kaiser.

Kaiser legt Schönfelder das als Führungsschwäche aus. Und legt noch eins drauf: Bei der CSU-Fraktion vermisse er "Sachlichkeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Fairness, ausschließliche Orientierung an Bürgern und Visionen". Dem Fraktionschef Schönfelder wiederum teilt Kaiser süffisant per Mail mit: "Anders als andere will ich nicht Oberbürgermeister werden."

Kein ernsthaftes Annähern

Die Mail vom Donnerstag ließ Schönfelder nicht ruhen und er antwortete - ebenfalls öffentlich an alle Stadträte samt Oberbürgermeister und Presse. "Das konnte man so nicht stehen lassen", sagt Schönfelder gegenüber den NN und kündigt zu Kaisers Verhalten eine interne Diskussion in der Partei an. Letztlich sei Kaiser einer wachsenden Zahl von Fraktionsmitgliedern nicht vermittelbar gewesen.

Seiner Darstellung nach habe sich Kaiser nie ernsthaft der CSU angenähert. Vielmehr habe dieser bei anderen Fraktionen und Gruppierungen Anschluss gesucht, selbst beim einzigen Republikaner-Stadtrat Franz Noffke (Kaiser dazu: "Ich stehe nicht in der rechten Ecke"). Zu den Aspekten, auf die der CSU - Fraktionsvorsitzende Schönfelder "aufmerksam" machen will, gehört schließlich ein angehängter Internet-Link, der aufs Wikipedia-Stichwort "Kaiserschmarrn" führt.

"Über diesen Stil mag sich jeder selbst Gedanken machen", kommentiert Kaiser am Sonntagabend. In der Antwort erfährt der Leser nebenbei, dass die CSU 2008 beim Streit innerhalb der Jungen Bürger erfolglos vermittelt hat. Zudem habe die CSU angeblich Absprachen zu einem Aufsichtsratsitz bei den Stadtwerken gegenüber der FDP nicht eingehalten.

Spät abends setzte sich Kontrahent Schönfelder schließlich noch einmal an die Computer-Tastatur und schlug zurück. Es werden Gegenzeugen benannt (beide Junge-Bürger-Stadträte) sowie ein bisschen gedroht: Er werde Kaisers Behauptungen nicht im Raum stehen lassen. Schönfelder schließt nicht aus, einen Rechtsanwalt zu bemühen. Die Fraktion stehe hinter ihm.

"Viel Erfolg und schöne Zeit mit Peter", wünscht Schönfelder dem FDP-Mann Platzek. Per Mail, versteht sich.

Georg Körfgen

Sonntag, 18. April 2010

Vorwärts immer - Rückwärts nimmer !

Gedanken zur Delegiertenkonferenz des CSU Kreisverbandes Forchheim in Ebermannstadt.

Die CSU in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf. Oder glaubt etwa jemand, dass Kreisvorsitzender Udo Schönfelder und sein Amtsvorgänger MdL Eduard Nöth etwas ändern würden?


Mittlerweile gab es zwar drei Dialog-Konferenzen von Udos Gnaden, um Fußvolkes Seele zu beruhigen. Die Mitglieder der CSU durften bei diesen Alibiveranstaltungen ganz vorsichtig - unter Anleitung und Aufsicht von Generalsekretär Alexander Dobrindt höchstpersönlich - darüber nachdenken, wie es wäre Kritik zu üben. Aber damit ist nun Schluß!

Schweig, Bub CSU-Basis!

Nun sagt uns Landtagsabgeordneter Nöth genau was Sache ist. Die Diskussionskultur gefällt ihm nicht. Die NN berichtet dazu:
"Da wird viel zu sehr nach oben geschaut, um Fehler zu finden", so der MdL. Die Basis schweige aber über die von ihr verschuldeten Probleme. Nöth: "Wir müssen viel mehr und öfters miteinander reden."
Richtig Herr Nöth, die Basis ist schuld! Wo kämen wir denn hin, wenn tatsächlich der Fisch zuerst am Kopf stinken würde. Der Kader ist unfehlbar, selbst wenn zweistellige Milliardenbeträge im "Hypo Group Alpe Adria"-Grab versinken, die Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden wie die Hemden gewechselt werden müssen oder der Landrat - nicht streitet ...


Weiter lesen wir:
CSU Überwachung und Zensur : z.B. für Rosa von Praunheim In der letzten ARD-Talkrunde mit Anne Will hätten der "Stern"-Autor Hans-Ulrich Jörges und der Filmregisseur Rosa von Praunheim "die Kirchen pauschal kaputt geredet", wetterte Nöth. Das dürfe man sich von öffentlich-rechtlichen Sendern nicht bieten lassen.
Aber über die Zensur in China sind wir schon entrüstet, nicht wahr Herr Nöth!
Kleine Zwischenfrage, wer kennt Artikel fünf des Grundgesetzes?

Drei Perioden Freie Wähler Landrat Glauber

Der FT schreibt dazu:
Der nächste Landrat müsse aus den Reihen der Christsozialen kommen. Das forderte Schönfelder auf der Kreisdelegiertenkonferenz in Ebermannstadt. Erreichen will der Nachfolger des in dieser Hinsicht erfolglosen Stimmkreisabgeordneten im Landtag, Eduard Nöth, diese Ziele mit "Demut vor den Bürgern", aber auch mit "mehr Selbstbewusstsein".

In anderer Hinsicht war MdL Nöth erfolgreicher: Für seinen Einsatz bei der Bekämpfung der Kirschfruchtfliege bekommt er von Parteigenossen einen Süßkirschenbaum der Sorte "Georgia" geschenkt.

Edi, bald bekommst du den "Singing Fish" für deinen Einsatz gegen den Komoran.
PS: Dieser Fisch stinkt auch nicht (mehr)!



Montag, 13. Juli 2009

Oberbürgermeister Stumpf und Stadtrat Endres angeklagt

Nordbayerische Nachrichten veröffentlichen am Montag, den 13. Juli 2009 folgenden Artikel:

Anklage gegen Oberbürgermeister Franz Stumpf erhoben


Staatsanwaltschaft wirft ihm als VfB-Vorsitzenden Steuerhinterziehung vor - Stadtrat Endres ebenfalls beschuldigt



Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat gegen Forchheims Oberbürgermeister Franz Stumpf, den ehemaligen VfB-Handball-Abteilungsleiter und Stadtrat Heinz Endres sowie den Sportmanager Andreas Michallek Anklage erhoben.

Den Angeschuldigten wird Steuerhinterziehung sowie Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt in einer Vielzahl von Fällen zur Last gelegt.

Der ehemalige Abteilungsleiter Endres soll sich darüber hinaus des mehrfachen Betrugs schuldig gemacht haben, indem er gegenüber der Sozialversicherung falsche Angaben gemacht hat.
Hintergrund ist die so genannte Schelsky - Affäre, in der der langjährige Sponsor Wilhelm Schelsky mit Schmiergeldern von Siemens die Handball-Mannschaft des VfB Forchheim unterstützte. Die jährlich sechsstelligen Summen sollen dabei teils am Fiskus vorbeigelaufen sein. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet, dass Stumpf und Endres davon gewusst hätten.

Endres zeigte sich in einer ersten Stellungnahme überrascht. "Was wir gemacht haben, war immer hochoffiziell. Das Finanzamt hat das überprüft."

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Dass in der Sache Schelsky, VfB - Handballabteilung, Stumpf, Endres und Michallek noch ermittelt wird war allgemein bekannt. Angekündig hat sich dieser Paukenschlag - eine Staatsanwaltschaft erhebt nicht einfach mal so Anklage gegen einen Oberbürgermeister - schon einige Tage zuvor. Am 03.07.2009 fand sich ebenfalls in der NN nachfolgender Bericht:

Die Schelsky-Affäre produziert Nachwehen

Verfahren gegen OB Franz Stumpf und Heinz Endres läuft noch


FORCHHEIM (bma) - AUB-Ex-Chef und VfB-Förderer Wilhelm Schelsky befindet sich wieder auf freiem Fuß (wir berichteten). [Anm.: Er ist nach mehr als zwei Jahren aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Schelsky ist bereits verurteilt, aber die Revisionsverhandlung steht noch aus.] Gegen Oberbürgermeister Franz Stumpf und Stadtrat Heinz Endres wird wegen der Schelsky - Affäre weiter ermittelt.

Wie der ehemalige VfB-Handballabteilungsleiter Heinz Endres auf Nachfrage der NN erklärte, laufe das Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung noch. Weder sei ein Bescheid der Staatsanwaltschaft Fürth bei ihm eingegangen, noch habe er einen Termin für eine Verhandlung bekommen, so Endres. Auch das Verfahren gegen Franz Stumpf als Vorsitzenden des VfB ist noch nicht abgeschlossen.

"Dieser Schwebezustand ist zermürbend", so Endres. Zumal Wilhelm Schelsky in seinem eigenen Verfahren Endres und Stumpf entlastet habe. Der Gründer der "Schein"-Gewerkschaft AUB hatte ausgesagt, dass die Vereinsverantworlichen nichts über das fragwürdige Sponsoring-Konstrukt gewusst hatten, mit dem Schelsky die VfB-Handballer bezahlt hatte.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Verräterpartei SPD

Endlich ist die SPD mal vor der CSU. ;-)


Im Internet läuft zur Zeit eine Abstimmung welche Partei der größte Verräter ist. Und das Volk kürt die SPD zur Verräterpartei.

Obendrein versucht sich die Internetgemeinde an einer Googlebombe mit dem Ziel die Genossen bei der Google-Suche nach Verräter-Partei an die Spitze zu bringen.
Allerdings scheinen noch nicht alle versuchten Schreibvarianten von Verräterpartei (Bindestrich, Getrennt, Zusammen) gleichermassen zu funktionieren.

Update vom 25.07.2009: :-{{{ Zu früh gefreut. :-{{{
Nun liegt die Verräterpartei SPD weit abgeschlagen hinter der CDU/CSU.
Apropos wer kennt Marc-Uwe Kling? Bitte sehr:
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

Montag, 23. Februar 2009

Udo Schönfelder (CSU) irrt planlos umher

"Ja wo laufen sie denn?" fragte sich nicht nur Loriot, sondern auch wir uns in Sachen Hochregallager im Rittigfeld. Doch das scheint der Normalzustand für einige, wie z.B. Udo Schönfelder von der CSU Forchheim zu sein.




Wie lange das allerdings noch gutgeht? Die Faschingsnarren orakelten schon über die politische Zukunft von Udo Schönfelder:

Udo Schönfelder bald nicht mehr Fraktionssprecher der CSU Forchheim ?

Freitag, 4. April 2008

CSU * ( Beckstein + Huber ) = Loser

Die Pleiten beim Transrapid und der
Bayerischen Landesbank lassen grüßen:


CSU Huber - Beckstein CSU Günther Beckstein (CSU), Ministerpräsident von Bayern u. Erwin Huber, CSU - Parteivorsitzender.
Gefunden im Spamordner von Spiegel Online.

Update:
Das CSU - Loser - Duo Ratz und Rübe alias Günther Beckstein und Erwin Huber blieb nicht lange im Amt.

Ist Eduard Nöth, CSU unfähig??

Im Lokalteil Forchheim der Zeitung Nordbayerische Nachrichten (NN) fand sich am 05.04.2008 folgender Bericht:

Kritik am Cheftrainer

Kann Eduard Nöth die CSU auf die Erfolgsspur führen?



FORCHHEIM - Politik hat mitunter sehr viel mehr mit Sport zu tun als man denkt. Für die einen ist nach dem Spiel stets vor dem Spiel. Und jene mit der politischen Niederlage im Gepäck wissen ebenso: nach der Wahl ist vor der Wahl. Denn kaum ist die Kommunalwahl halbwegs verdaut, dräuen schon die Landtags- und Bezirkswahlen am 28. September. Ein Tag, dem die CSU im Landkreis nach den zum Teil niederschmetternden Erfahrungen der Kommunalwahl mit Bangen entgegenblicken dürfte.

Jetzt gilt es, Ruhe ins Spiel zu bringen und die Männer neu zu motivieren. Ein Job für den Trainer, Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Eduard Nöth. Doch der hat schwer am letzten Spiel zu knabbern: Zu viele Fouls und Platzverweise hagelte es bei Kommunalwahl. Ein gescheiterter Landratskandidat Franz Streit und das Wahldebakel um das Amt des Bürgermeisters von Hallerndorf waren Nackenschläge für die sieggewohnte Mannschaft.

Die Wunden geleckt
Beides tat weh. So weh, dass die Christsozialen zwei Tage "opferten" (O-Ton Eduard Nöth), um die Wunden zu lecken, oder wie das heute im Politiker-Deutsch heißt: "die Wahl zu analysieren". Jetzt ist angeblich alles wieder gut. "Die Weichen für die Zukunft sind gestellt", sagt der Kreischef und klingt dabei wie ein Coach, der sich nach der Niederlage in Zweckoptimismus übt. Doch immer dann, wenn eine Mannschaft das Siegen verlernt hat, gerät zunächst der Trainer in die Kritik. Erst leise, dann immer lauter. Hat Nöth, der 1999 den Kreisvorsitz vom früheren MdL Walter Hofmann quasi als Erbhof übernommen hat, wirklich alles unternommen, um die CSU optimal für die Kommunalwahlen aufzustellen?
Ist er der Richtige, um die Partei erfolgreich in die nächste Spielrunde, die Landtags- und Bezirkswahlen, zu führen?

Keine gute Figur gemacht
Zweifel an den Fähigkeiten Nöths als Trainer sind nicht unbegründet, hat er sowohl bei der Suche nach dem Landrats-Kandidaten der CSU als auch bei der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten für Hallerndorf keine gute Figur gemacht. Statt Ebermannstadts Bürgermeister Franz Josef Kraus, der als aussichtsreichster Kandidat um das höchste Amt im Landkreis galt, in die Pflicht zu nehmen, akzeptierte er den sicherlich nicht unbegabten Ersatzspieler Franz Streit, dem allerdings fortan der Ruf vorauseilte, nur zweite Wahl zu sein.

Ramponiert wurde das Amt des Kreisvorsitzenden aber auch durch die Vorgänge in Hallerndorf, wo zwei Mitspieler blutgrätschend aufeinander losgingen, ohne dass Nöth diesem Treiben Einhalt gebieten konnte. Am Ende musste nicht nur der offizielle Kandidat eine nie dagewesene Schlappe hinnehmen. Die CSU als Ganzes kassierte ein Eigentor.

Ob ein Trainerwechsel so kurz vor einem großen Turnier wirklich hilfreich ist, ist fraglich. Der stünde, wenn überhaupt, dann turnusmäßig erst 2009 an. Eine Fußballerweisheit sollten Nöth und seine Mannen aber bis zum nächsten Spiel beherzigen, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen: Elf Freunde sollt ihr sein.
MARKUS HÖRATH

Freitag, 3. August 2007

Weiter Ringen um Plus-Markt

Die Tageszeitung Nordbayerische Nachrichten (Lokalteil Forchheim) berichtete am Freitag, den 03.08.2007 über den weiteren Fortgang beim geplanten Plus-Markt auf dem Gelände der Gärtnerei Fuchs:

Weiter Ringen um Plus-Markt

Planungsausschuss soll wieder beraten - Neue Lösung?



FORCHHEIM - Die Pläne zur Ansiedlung des Plus-Marktes an der Unteren Kellerstraße werden vorangetrieben. Der Planungsausschuss soll nochmals darüber beraten, nachdem laut Oberbürgermeister Franz Stumpf das Straßenbauamt Bamberg neue Vorschläge gemacht hat.

Der Planungsausschuss war zu seiner Sondersitzung ausnahmsweise in den großen Rathaussaal ausgewichen. Eine gute Idee, denn mehr als 50 Anwohner verfolgten gespannt die Sitzung. Was dann geschah, kommentierte SPD-Fraktionssprecher Reinhold Otzelberger mit "Verschiebungs- und Vernebelungstaktik".

"Noch einiges zu tun"

Den Mitgliedern lag ein Beschlussvorschlag auf dem Tisch, der vorsah, "das Verfahren fortzuführen" und "zur weiteren Beschlussfassung vorzulegen". Stumpf begründete das Vorgehen so: "Wir sollten die Verwaltung beauftragen, nochmal alle Belange abzuwägen." Baudirektor Helmut Bock meinte, dass "noch einiges zu tun ist".

Die CSU begrüßte das Vorgehen: In einer vorbereiteten Rede versicherte Fraktionschef Karl-Heinz Fleckenstein, "die CSU nimmt die Bedenken der Anwohner sehr ernst". Lärm und Verkehr seien ein wichtiger Punkt.

Blankes Unverständnis

Auf blankes Unverständnis stieß diese Haltung bei SPD und FGL, während die Freien Wähler es durchaus für richtig hielten, das Verfahren weiter zu betreiben.

Otzelberger dagegen meinte, "dass bereits sehr viele Informationen" vorlägen. Es habe schon eine aktive Bürgerbeteiligung gegeben, der Stadtrat beschäftige sich seit einem halben Jahr mit dem Thema. "Es gibt keine Veranlassung den Punkt auf die lange Bank zu schieben", sagte Otzelberger, der die CSU scharf kritisierte: "Es handelt sich um eine verfahrene Situation, in die sich die Mehrheitsfraktion selbst gebracht hat."

OB weist Kritik zurück

"Verschiebung" und "Vernebelung" wies der OB vehement zurück. Schließlich werde heute keine Entscheidung getroffen. Ihm lägen noch nicht alle Grundlagen vor, deswegen gehe das Verfahren weiter.

Die Kritiker des Verfahrens beeindruckte das wenig. Siegfried Schubert (SPD) sah es nüchtern: "Es liegt eine klare Beeinträchtigung der Nachbarschaft vor. Gemeinwohl geht vor Privatinteressen."

In der darauf folgenden Stadtratssitzung war die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans nur knapp durchgegangen: 18 gegen 16 Stimmen hieß es am Ende. Für Stirnrunzeln sorgte das Verhalten von CSU-Fraktions-Vize Udo Schönfelder. In der jüngsten Bürgerversammlung hatte er sich noch entscheidungsfreudig gezeigt (wir berichteten), vor der aktuellen Abstimmung hatte er jedoch den Saal verlassen. GEORG KÖRFGEN

Donnerstag, 26. Juli 2007

Plus-Markt Fuchs überzeugt nicht

Die Zeitung Nordbayerische Nachrichten (Lokalteil Forchheim) veröffentlichte am Donnerstag, den 26.07.2007 über eine Info-Veranstaltung zum geplanten Supermarkt auf dem Gelände der Gärtnerei Fuchs folgenden Kommentar:

Zu theoretisch

Bürgerinfo ohne Mehrwert


Was hat sie gebracht, die Bürgerinformation zum geplanten Plus-Markt an der Unteren Kellerstraße? Sie hat gezeigt, dass es Oberbürgermeister Franz Stumpf nicht versteht, die Vorgehensweise der Stadt verständlich zu machen. Was nützen juristisch korrekte Argumente, wenn man damit gar nicht zu den Bürgern durchdringt? Was nützen stundenlange theoretische Vorträge von Gutachtern, wenn sich die Anwohner dadurch nur in ihrer Meinung bestätigt fühlen: Spröde Zahlen werden wichtiger genommen als das, was sie täglich erfahren.

Warum aber beantragte die CSU-Fraktion eine Bürgerinformationsveransstaltung, in der die Buhmann-Rolle des Oberbürgermeisters von Beginn an festgelegt war? 2300 Unterschriften gegen den Supermarkt sind bereits gesammelt, eine Bürgerinitiative wurde extra gegründet. In dieser Situation konnte die Veranstaltung doch nur dazu dienen, dass die Supermarkt-Gegner ihren angestauten Ärger los werden können. Und dann tritt CSU-Fraktionsvorsitzender Udo Schönfelder zum Schluss ans Mikrofon und verkündet publikumswirksam und sehr schwammig, man werde das Wohl der Bürger im Auge haben. «Ich weiß, wie ich stimme.»

Die Stimmung ist aufgeheizter denn je. Die Fronten hart. Kampfparolen werden von der Bürgerinitiative bereits herausgegeben. Und nun, in dieser Atmosphäre, soll der Stadtrat am Donnerstag mit kühlem Kopf entscheiden.

BEKE MAISCH

Sparringspartner beim Annafest Forchheim

Die Zeitung Nordbayerische Nachrichten (Lokalteil Forchheim) berichtete am Donnerstag, den 26.07.2007 folgendes:

Annafest vereint politische Konkurrenten


Zwar berichtet die Polizei immer wieder von Streitigkeiten und Schlägereien auf dem Forchheimer Annafest. Andererseits ist das Annafest auch eine große Versöhnerin, wie unser Bild beweist: Die Konkurrenten um den Landrats­sessel im März 2008, der amtierende Landrat Reinhardt Glauber (FW), und seine Herausforderer Angelika Limmer (SPD) und Franz Streit (CSU) prosteten sich freundlich zu. Gestern war aber auch Ausnahmetag, Stadt und Landkreis hatten Behördenvertreter Politiker und auf den Kaiserkeller eingeladen, um gemeinsam einige unbeschwerte Stunden bei Bier und Brotzeit zu verbringen. Heute dürfen sie wieder konkurrieren.

Dienstag, 5. Juni 2007

Eichenprozessionsspinner im Kellerwald

Die Zeitung Nordbayerische Nachrichten (Lokalteil Forchheim) berichtete am Mittwoch, den 05.06.2007 über Probleme mit dem Eichenprozessionsspinner in Forchheim:

Kampf gegen Spinner im Kellerwald beginnt


Die allergieauslösenden Raupen werden von Experten verbrannt



FORCHHEIM (rus) - Mit schwerem Geschütz rücken Spezialisten seit gestern dem Eichenprozessionsspinner zu Leibe. Der Schädling kann Allergien auslösen.

Die Szene wirkt wie aus einem Katastrophenfilm über Epidemien: In Ganzkörper-Schutzanzügen und mit Atemmasken sind Mitarbeiter einer Fachfirma ausgestattet. Sie sind gerade am Werk, um den wenig geliebten Raupen des Eichenprozessionsspinners den Garaus zu machen. Die Schutzkleidung ist nötig, weil die giftigen Nesselhaare des Eichenprozessionsspinners in seinem derzeitigen Stadium Juckreiz, Hautausschlag und Asthma hervorrufen können. Schilder am Kellerwald warnen bereits davor (wir berichteten).

Feuer als Waffe
Mit einer Art großen Bunsenbrenner werden die Nester und Gespinste der gefährlichen Raupe in den nächsten Tagen im Kellerwald sowie im Stadtgebiet verbrannt. Während sich die Population im Stadtgebiet noch in Grenzen hält, ist im Kellerwald nahezu jede Eiche von den Raupen besiedelt.

Samstag, 26. Mai 2007

Udo Schönfelder, CSU Forchheim betreut Kinder

Pressemitteilung der CSU Forchheim, abgedruckt im Lokalteil Forchheim der Zeitung Nordbayerische Nachrichten (NN):

System vom Kopf auf die Beine stellen

CSU-Ortsverband Forchheim veranstaltete offene Runde zum Thema "Kinderbetreuung"



FORCHHEIM - Der CSU-Ortsverband Forchheim hat unter dem Motto "FOrum für Ihre Meinung" eine offen geführte Veranstaltung durchgeführt. Diesmal ging es um das Thema "Kinderbetreuung".

Udo Schönfelder, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes, stellte einleitend die Wichtigkeit der Themen Kinderbetreuung und Bildung heraus und beleuchtete die aktuellen Geschehnisse auf Bundes- und Landesebene. Als besonders wichtiges Element der kommunalpolitischen Leitlinien der Forchheimer CSU stellte er heraus, «Forchheim familien-, kinder- und jugendfreundlich» gestalten zu wollen.

Nach dem Motto "kurze Wege für kurze Beine" werde man die wohnortnahe Versorgung mit Kindergartenplätzen sowie den Erhalt und die Modernisierung der Grund- und Hauptschulen als vorrangige Ziele sehen und ebenso die Unterstützung der Kinderkrippen und Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche sicherstellen.

Mehrbelastung für Erzieher
Nachdem Oberbürgermeister Franz Stumpf aktuelle statistische Daten und Betreuungsmodelle vorgestellt hatte, entstand eine kontrovers geführte Diskussion. Die Vielfalt an Angeboten sei zwar angenehm für Eltern, jedoch eine Mehrbelastung für die Erzieher und Pfleger. Man solle das System vom Kopf auf die Beine stellen und - möglicherweise im Rahmen eines Pilotprojektes - Gelder und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten von den Ministerien in den Zuständigkeitsbereich der Kommune legen.

Das Engagement der Fördervereine wurde gelobt, wobei deren Gelder tatsächlich nur für Zusatzanschaffungen verwendet werden sollten. Der Vorschlag, dass seitens der Kommune auch Pflegemaßnahmen in den Außenbereichen der kirchlichen und freien Kindergärten übernommen werden, sei zu prüfen. Als positiv herausgestellt wurden seitens der Betroffenen Kooperationsmodelle zwischen Kindergärten und Schule, etwa in Reuth sowie die Initiative FOrsprung, die das Bildungssystem unterstützen will.

Mittwoch, 25. April 2007

Frauen Union Kreisverband Forchheim will Hartmann

Die Zeitung Nordbayerische Nachrichten (NN) berichtet am 25.4.2007 im Lokalteil Forchheim folgendes:

Führung im Amt bestätigt
Mathilde Hartmann weiter an Spitze der Frauen-Union

Rund 70 Frauen drängen sich in einer Gaststätte im Forchheimer Westen. Es geht um Familie, Kinder und die Chancen des Landkreises in der Zukunft. Der Kreisverband der Frauen-Union mit 385 Mitgliedern und neun Ortsverbänden hat zu Neuwahlen geladen.

FORCHHEIM - Eindrucksvoll im Amt bestätigt wurde nicht nur die Kreisvorsitzende Mathilde Hartmann, sondern auch ihre Stellvertreterinnen Birgit Kaletsch (Forchheim) und Maria Gebhardt (Kirchehrenbach).

Weil Marie-Luise Lehnard (Forchheim) und Gudrun Leugner (Hallerndorf) nicht mehr antraten, rückten Kathrin Morell (Weingarts) und Karin Barthelmann (Forchheim) nach. Letztere übernahm auch das Amt der Schriftführerin. Die Schatzmeisterin Margarete Loskarn (Forchheim) wird von den Revisoren Monika Stühler (Hallerndorf) und Renate Reichelt (Forchheim) überprüft.

Als Beisitzerinnen erhielten das Vertrauen: Birgit Knörlein (Kirchehrenbach), Inge Meister (Kersbach), Roswitha Böhm (Heroldsbach), Thea Göller (Eggolsheim), Barbara Hupfer (Pretzfeld), Gabriele Oost (Igensdorf), Irene Helldörfer (Gößweinstein) und Monika Kreppelt (Weilersbach)

Forchheims Bürgermeisterin Maria Wagner dankte den Frauen, «die sich zur Verfügung stellen, um verlorenes Vertrauen in Politik zurückzuverdienen».

Dienstag, 24. April 2007

Eduard Nöth will Wähler für die CSU gewinnen

Die Zeitung Fränkischer Tag (FT) berichtet am 24.4.2007 im Lokalteil Forchheim folgendes:

Fröhlich und mit Siegeszuversicht
Kommunalwahl 2008 - Kreisvorsitzender Eduard Nöth schwört die CSU-Basis auf Erfolg ein.
VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED
michael wuttke

Langensendelbach - Für den CSU-Kreisvorsitzenden Eduard Nöth ist das Erscheinungsbild der Partei für einen Erfolg bei der Kommunalwahl im März 2008 von ausschlaggebender Bedeutung. Zusammenhalt, Geschlossenheit und Siegeszuversicht seien notwendig. Nicht allein parteipolitische Verdienste gäben den Ausschlag, sondern das Ansehen in der Öffentlichkeit.

Das schrieb Nöth bei der Kreisvertreterversammlung in Langensendelbach den 170 Delegierten ins Stammbuch. "Bei allem gelassen und fröhlich bleiben, der Wähler wünscht keine verbissenen Gesichter" stellte er an das Ende von zwölf "Regeln und Geboten", die es zu beachten gelte.

In seinem politischen Beitrag ging der Landtagsabgeordnete auf den aktuell vorgestellten Bericht der "Zukunftskommission" für "Bayern 2020" ein. Stichworte sind Kinder, Bildung, Stärkung des Wissenschaftsstandortes und Klimaschutz. Nöth forderte die Landespolitik auf, dabei nicht "die für uns wichtigen Themen" wie Ländlicher Raum, Staatsstraßenausbau und ÖPNV zu vergessen.

Keine Belehrung von den "Freien"
Von den politischen Gegnern nannte Nöth in seiner Rede nur die Freien Wähler. Von ihnen bräuchte die CSU keine Belehrung über die Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. "Wer mit einem verurteilten Partei- und Fraktionschef in den Ring steigt, hat jedes Recht verloren, auf andere Parteien mit dem Finger zu zeigen" sprach er die FW im Kreis und Hans Deuerlein aus Hiltpoltstein ("Traktor-Affäre", die Red.) an. Eduard Nöth bedauerte dabei, "dass Landrat Glauber zu alldem schweigt".

Dem zurückgetretenen Fraktionsführer im Kreistag, Heribert Lipski, dankte der Kreisvorsitzende für 19 Jahre "hervorragende Arbeit", dessen Nachfolger Franz Josef Kraus lobte er dafür, dass er bereits „deutliche Akzente" gesetzt habe. Seine Dankesrede weitete er auf die Kreisgeschäftsführerin Renate Reichelt aus, die vor kurzem einen "runden Geburtstag" feierte.

In den acht Arbeitskreisen habe es manch personelle Erneuerung gegeben, neu begrüßte er in dieser Runde Heide Geißler aus Pretzfeld, die sich der CSU-Senioren annimmt. Nöth stellte auch die neu gewählten Ortsvorsitzenden vor: Dietmar Schneider, Kersbach, Tobias Meier, Wichsenstein, Dieter Körzendörfer, Weißenohe, Paul Steins, Poxdorf, Peter Eismann, Eggolsheim, Christian Dennerlein, Pretzfeld, und Hans Derfuß, Gräfenberg. Auch hier sei eine Verjüngung eingetreten.

Die Neuwahl leitete in souveräner Manier Bezirksrat Hans Kotschenreuther (der FT berichtete am Montag). Als Beisitzer in den Kreisvorstand gewählt wurden Udo Schönfelder (Forchheim), Edmund Mauser (Hausen), Monika Bedernik (Neunkirchen am Brand), Georg Lang (Gößweinstein), Andrea Müller (Forchheim), Edwin Dippacher und Benedikt Graf Bentzel (Heroldsbach), Thomas Werner (Forchheim), Georg Pessler (Neuses), Thomas Dorscht (Ebermannstadt), Willi Müller (Geschwand), Kathrin Morell (Weingarts), Jochen Düsel (Langensendelbach) und Birgit Kaletsch (Forchheim).

Wahlfreiheit und die Zuschüsse
In einem Grußwort stellte MdB Hartmut Koschyk (Wahlkreis Bayreuth) die Erfolge der Großen Koalition heraus und sah Spielraum dafür, dass die Union hier durchaus ihr Profil betonen kann. Wenn es Überschüsse aus dem Aufschwung gebe, sei es kein Tabu, die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sowie die Einkommens- und Körperschaftssteuer zu senken.

Beifall bekam Koschyk für seine Ankündigung, dass sich die CSU in der Familienpolitik für die Absetzbarkeit von Betreuungskosten einsetzen werde. Möglich gemacht werden müssten auch Zuschüsse für Familien, wo sich die Frauen unter dem Aspekt Wahlfreiheit für das Kleinkind in der Familie entscheiden. Zu den Morden an Christen in der Türkei sagte er, dass sich das Land damit weit von einer Vollmitgliedschaft in der EU entfernt habe.

Montag, 23. April 2007

CSU Kreisverband Forchheim will Landrat Glauber beerben

Die Zeitung Nordbayerische Nachrichten (NN) berichtet am 23.4.2007 im Lokalteil Forchheim folgendes:

CSU traut sich die Rückeroberung des Landratsamtes zu
Ebermannstadts Bürgermeister Franz Josef Kraus hat sich aber noch nicht entschieden - Nöth bleibt Kreisvorsitzender


Die CSU ist guter Dinge, wenn sie an das Wahljahr 2008 denkt. Der Sieg scheint greifbar nahe, spekuliert wird zurzeit nur über das Resultat. Beim Kreisparteitag in Langensendelbach lotete Vorsitzender Eduard Nöth schon die Chancen seiner Truppe aus. Die Rückeroberung des 1996 an die Freien Wähler verlorenen Landratssessel hält er für machbar.

LANGENSENDELBACH - 88 Bewerber stehen schon bereit, um auf die Kreistagsliste zu kommen, die am 20. Juli aufgestellt werden soll. Bereits am 23. Juni will man bei einem Vorstandsseminar auf Burg Feuerstein den Herausforderer von Landrat Reinhardt Glauber intern benennen. Im Gespräch sind aktuell drei Kandidaten, die sich, wie die NN aus Vorstandskreisen erfuhren, aber "noch nicht entschieden" haben. "Es sind bekannte und weniger Bekannte", hieß es. In jedem Falle dabei ist Ebermannstadts Bürgermeister Franz Josef Kraus, der seit kurzem die Kreistagsfraktion führt und so die meisten Chancen hat, Landrat zu werden. Nominieren werde die CSU nur Kandidaten, sagte Nöth, die "in der Öffentlichkeit Ansehen haben" und auch "politisch ihr Bestes" geben. In diesem Zusammenhang knöpfte sich der Landtagsabgeordnete auch den politischen Gegner vor, vor allem die Freien Wähler, die außer dem Kreisverwaltungschef noch elf Bürgermeister aufbieten können.

Den Freien, so Nöth, stehe es nicht zu, der CSU "Belehrungen über politische Glaubwürdigkeit" zu erteilen. "Wer mit einem verurteilten Partei- und Fraktionschef (gemeint war Hiltpoltsteins Bürgermeister Johann Deuerlein, der wegen der Traktor-Affäre im Januar vor Gericht stand, Anm. der Red.) in den Ring steigt, hat jedes Recht verloren, auf andere Parteien mit dem Finger zu zeigen." Er solle "lieber vor der eigenen Tür kehren".

Umfragen "nicht beruhigend"

Doch nicht überall scheinen die Kommunalwahlen für die CSU so leicht zu sein wie in Forchheim. Zwar sonnt sich die Partei bayernweit im Lichte neuer Umfragen. Im Februar lag die CSU bei 53 Prozent, die SPD kam auf 20. Aber die Freien, die angeblichen Angstgegner, sackten auf marginale drei Prozent ab.

Doch Nöth, der mit einem eindrucksvollen Stimmenergebnis als Kreisvorsitzender bestätigt wurde (siehe weiteren Beitrag auf dieser Seite), lässt sich dadurch "nicht beruhigen". Er kündigte an, seine Partei werde bei der Kommunal- und der Landtagswahl um jede Stimme kämpfen. Transmissionsriemen sind dabei die 40 Ortsverbände. Nöth warnte vor der Auflösung kleiner Gliederungen, um sie mit größeren Vereinen zu verschmelzen. So verliere die CSU ihre "große Stärke", die Verankerung und den Einfluss im vorpolitischen Raum.

Schon vor dem Wahlkampf muss die Kreispartei Farbe bekennen. Wirtschaftsminister Erwin Huber, der CSU-Chef werden will, kommt am 16. August nach Ebermannstadt. Er hat sich selbst eingeladen und sucht bei den Parteifreunden im Forchheimer Land Rückendeckung für das Gefecht mit Bundesagrarminister Horst Seehofer, der ebenfalls den zurückgetretenen Edmund Stoiber beerben möchte.

Nöth will in jedem Falle verhindern, dass die Parteibasis ähnlich labil wird, wie es in manchen Gegenden Bayerns schon der Fall ist, wo für die CSU buchstäblich Gefahrenherde entstanden sind. "Unser Erscheinungsbild ist jetzt sehr wichtig", so der 57-jährige Realschullehrer. Und gab die Parole aus: "Gemeinsam zum Ziel." Nur mit "Geschlossenheit, Einigkeit und Siegeszuversicht" könne die CSU das erstrebte Ziel einer "klaren Gestaltungsmehrheit" im Kreistag und den 29 Gemeindeparlamenten erreichen.

Koschyk: Steuern senken

Auch Bundespolitik kam in Langensendelbach zur Sprache. MdB Hartmut Koschyk befasste sich mit dem Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen. Das von ihnen vorhergesagte "robuste Wachstum von 2,5 Prozent" leite einen "signifikanten Rückgang der Arbeitslosigkeit" ein und stabilisiere die sozialen Sicherungssysteme. Der Aufschwung müsse sich aber auch im Geldbeutel der Menschen bemerkbar machen. Koschyk verlangte Steuerentlastungen sowie die Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge. HUGO MOLTER

Eduard Nöth im CSU KV Forchheim wiedergewählt

Die Zeitung Nordbayerische Nachrichten (NN) berichtet am 23.4.2007 im Lokalteil Forchheim folgendes:

Schatzmeister ist der Star der Partei
Peter Helldörfer hat der CSU eine gut gefüllte Kriegskasse verschafft


LANGENSENDELBACH (mol) - "Nur keine Experimente." Kanzler Konrad Adenauers eiserner Grundsatz in der Bonner Republik hat in der CSU bis heute überlebt, ist Leitlinie bei der Auswahl ihrer Funktionsträger. Also ist es kein Zufall, wenn die neue Führungsmannschaft im Kreisverband Forchheim nun genau so aussieht wie die alte.

Eduard Nöth, der 57-jährige Abgeordnete aus Forchheim, der anno 2002 die Partei­führung übernahm, hatte keine Mühe, dieses Amt zu verteidigen. Im Schützenheim in Langensendelbach stimmten 91 Prozent der 169 Delegierten für den Forchheimer Realschullehrer. Nur Schatzmeister Peter Helldörfer (Gößweinstein) und Nöths Vize Franz Josef Kraus (Ebermannstadt) erreichten auf dem Kreisparteitag mehr Zustimmung. Helldörfer war Star mit 98 Prozent. Auch Bürgermeister Kraus, seit kurzem Vorsitzender der Kreistagsfraktion, ging mit über 95 Prozent durchs Ziel.

Helldörfer verdankt seine Spitzenreiterrolle vermutlich einem überaus positiven Kassenbericht. Der Schatzmeister konnte das Vermögen der Partei in den letzten Jahren kontinuierlich steigern, Ende 2006 lagen 67 000 Euro auf den Konten der CSU. Die Partei zählt 1900 Mitglieder, deren jährliches Beitragsaufkommen durchschnittlich 82 000 Euro beträgt. Helldörfer: "Wir sind finanziell gut aufgestellt." Und Revisor Wolfgang Spörlein: "Die Zahlungsmoral der Ortsverbände ist wesentlich besser geworden. Auch bei den Mandatsträgerbeiträgen haben wir weniger Sorgen."

Jetzt 14 Beisitzer

Stellvertretende Vorsitzende bleiben auch Peter Eismann (Eggolsheim), Matthias Tauber (Hiltpoltstein) und Rosemarie Ruppert-Liebert (Kersbach). Schriftführer ist weiterhin Udo Güldner (Buckenhofen) und neu im Amt Stefan Lang (Bärnfels).

Dem 22-köpfigen Kreisvorstand gehören jetzt 14 Beisitzer an. Gewählt wurden: Udo Schönfelder, Andrea Müller, Thomas Werner und Birgit Kaletsch (alle Forchheim), Edwin Dippacher und Benedikt Graf Bentzel (beide Heroldsbach), Edmund Mauser (Hausen), Monika Bedernik (Neunkirchen), Georg Lang (Gößweinstein), Georg Pessler (Eggolsheim-Neuses), Thomas Dorscht (Ebermannstadt), Willi Müller (Obertrubach), Kathrin Morell (Weingarts) und Jochen Düsel (Langensendelbach).